Was sind Blähungen?
Blähungen äußern sich durch ein Spannungsgefühl im Bauch. Sie entstehen meist durch eine Ansammlung von Gasen im Verdauungstrakt oder eine verlangsamte Darmtätigkeit. Im Allgemeinen ist das nichts Ernstes, doch das Unbehagen kann sich schnell im Alltag bemerkbar machen.
Je nach Ernährungsgewohnheiten, Stressniveau oder einfach der individuellen Verdauungsempfindlichkeit können sie gelegentlich auftreten oder regelmäßiger wiederkehren.
Warum bekommt man Blähungen?
Die Ursachen sind vielfältig, aber meistens sind sie im Lebensstil oder in der Ernährung zu suchen.
Eine Ernährung mit vielen fermentierbaren Lebensmitteln
Bestimmte Lebensmittel sind von Natur aus schwerer verdaulich und fördern die Produktion von Darmgasen. Das gilt insbesondere für:
- Hülsenfrüchten
- Kohl und andere Kreuzblütler
- Zwiebeln
- bestimmter Getreidesorten
- kohlensäurehaltiger Getränke
Sie müssen diese Lebensmittel nicht vollständig von Ihrem Speiseplan streichen: Oft genügen einige Anpassungen beim Verzehr.
Eine langsamere Verdauung
Nach einer üppigen oder fettreichen Mahlzeit braucht die Verdauung mehr Zeit. Das Ergebnis: ein Schweregefühl oder sogar ein aufgeblähter Bauch.
Stress und Emotionen
Das Verdauungssystem ist keineswegs unempfindlich gegenüber Stress. Eine Phase der Anspannung kann es aus dem Gleichgewicht bringen und Verdauungsbeschwerden, einschließlich Blähungen, verstärken.
Zu hastiges Essen
Schnell essen bedeutet auch, unwissentlich mehr Luft zu schlucken. Dieses Phänomen, als Aerophagie bezeichnet, begünstigt die Entstehung von Gasen und dieses bekannte Gefühl eines aufgeblähten Bauches.
Die besten Pflanzen für einen Kräutertee gegen Blähungen
Seit Generationen begleiten mehrere Pflanzen in Aufgussform den Verdauungskomfort. Einige sind sogar zu unverzichtbaren Bestandteilen von Kräutertees nach dem Essen geworden.
Fenchel, die Verdauungspflanze schlechthin
Über Verdauung zu sprechen, ohne Fenchel zu erwähnen, fällt schwer. Seine Samen werden traditionell nach den Mahlzeiten aufgebrüht, und ihr sanfter, leicht anisartiger Geschmack macht diesen Kräutertee ebenso angenehm zu trinken wie wirksam.
Grüner Anis
Grüner Anis, seit Langem in Aufgüssen für das Verdauungswohlbefinden verwendet, besticht durch seinen zarten Duft, der an Lakritze erinnert und der Tasse eine genussvolle Note verleiht. In Kombination mit Fenchel bildet er eines der beliebtesten Duos, um die Verdauung zu unterstützen.
Unsere Kusmi Tea-Auswahl: Only Spices. Eine sorgfältig ausgewählte Gewürzmischung für einen intensiven und wohltuenden Genuss. Koffeinfrei, lässt sie sich je nach Lust und Laune heiß oder kalt genießen.
Ingwer
Würzig und belebend findet Ingwer Eingang in viele Zubereitungen, die eine harmonische Verdauung unterstützen sollen – ob frisch oder getrocknet verwendet. Sein ausgeprägter Geschmack verleiht jedem Aufguss Charakter.
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Melisse
Mit ihren zitronigen Noten ist Melisse ein bewährter Bestandteil von Wohlfühlmischungen,
insbesondere zur Förderung der Entspannung und gleichzeitig zur Unterstützung des Verdauungskomforts. Wenn die
Blähungen durch Stress verstärkt werden, findet man sie häufig in Kräutertee-Rezepten.
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Kamille
Sanft und blumig, hat Kamille ihren festen Platz in Wohlfühlgetränken, die man nach dem Essen oder am Abend genießt.
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Pfefferminze
Ihre intensive Frische hat sie zu einem festen Bestandteil von Verdauungsaufgüssen gemacht. Nach dem Essen vermittelt sie ein echtes Gefühl von Leichtigkeit und lässt sich leicht mit anderen Pflanzen kombinieren, um ausgewogene Mischungen zu kreieren.
Unsere Kusmi Tea-Auswahl: Verbene Minze, Bio-Kräutertee
Übersichtstabelle der blähungsreduzierenden Pflanzen
| Pflanze | Geschmack | Traditionelle Verwendung |
|---|---|---|
| Fenchel | Anisartig, sanft | Verdauungskomfort |
| Pfefferminze | Frisch, intensiv | Nach dem Essen |
| Grüner Anis | Lakritzartig, aromatisch | Verdauung |
| Melisse | Zitronig | Verdauliches Wohlbefinden und Entspannung |
| Ingwer | Würzig | Harmonische Verdauung |
| Kamille | Blumig, sanft | Komfort nach dem Essen |
Wann sollte man einen Kräutertee gegen Blähungen trinken?
Der beste Zeitpunkt dafür hängt vor allem von Ihren eigenen Gewohnheiten ab.
Nach dem Essen
Dies ist der beliebteste Moment. Eine Tasse nach dem Mittag- oder Abendessen ermöglicht es, die Pause zu verlängern und dabei die Aromen der Verdauungspflanzen zu genießen.
Zwischen den Mahlzeiten
Nichts spricht dagegen, sich am Nachmittag eine Infusion zu gönnen und dabei das Nützliche (die Flüssigkeitszufuhr) mit dem Angenehmen zu verbinden.
Am Abend
Mischungen auf Basis von Melisse oder Kamille werden am Ende des Tages besonders geschätzt, dank ihrer sanften und wohltuenden Noten.
Warum werden Kräutertees für den Verdauungskomfort geschätzt?
Kräutertees vereinen mehrere Vorzüge: Sie hydratisieren und bieten gleichzeitig die natürlichen Aromen der Pflanzen – ihr Genuss lädt zum Entschleunigen ein, was auch dazu beiträgt, auf die eigenen Verdauungsempfindungen besser achtzugeben.
Fenchel, Pfefferminze, Melisse, Ingwer oder grüner Anis: Das sind die Pflanzen, die in einem guten Kräutertee gegen Blähungen am häufigsten vorkommen. Dank ihrer sich ergänzenden Aromaprofilen lassen sich Aufgüsse kreieren, die ebenso genussvoll wie angenehm sind und sich problemlos in eine tägliche Verdauungs-Wohlfühlroutine einfügen.


