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tisanes pour les migraines

Kurz gesagt: Bestimmte Kräutertees können dank der enthaltenen Pflanzen – Pfefferminze, Ingwer, Kamille und Melisse – helfen, Migräne und Kopfschmerzen zu lindern. Sie ersetzen keine medizinischen Bewertungen, lassen sich aber gut in eine Wohlfühlroutine integrieren. Hier erfahren Sie, welche Kräutertees sich anbieten, welche Pflanzen gut miteinander harmonieren und wie Sie sie zubereiten, um während einer Migräneattacke Entspannung und Flüssigkeitszufuhr zu fördern.

Was sind die Ursachen von Migräne?

Die wichtigsten Migräneformen

Migräne ohne Aura: Sie ist die häufigste Form. Sie äußert sich durch pochende Schmerzen, oft nur auf einer Kopfseite, manchmal begleitet von Übelkeit sowie Licht- oder Lärmempfindlichkeit.

Migräne mit Aura: Vor oder während der Schmerzen treten vorübergehende Symptome auf: Sehstörungen (Lichtpunkte, Zickzacklinien), Kribbeln oder Schwierigkeiten, die richtigen Worte zu finden.

Chronische Migräne: Von einer chronischen Form spricht man, wenn die Anfälle über einen längeren Zeitraum sehr häufig auftreten, an 15 oder mehr Tagen im Monat.

Menstruelle Migräne: Manche Frauen stellen fest, dass ihre Anfälle vor allem zu bestimmten Zeitpunkten ihres Zyklus auftreten.

Nicht zu verwechseln mit Spannungskopfschmerzen: Dabei handelt es sich um eher diffuse Kopfschmerzen, die oft als einengend beschrieben werden und nur selten mit Übelkeit einhergehen.

Ursachen und Auslöser

Die Mechanismen der Migräne sind noch nicht vollständig geklärt. Eine erbliche Veranlagung spielt häufig eine Rolle. Ausgelöst wird ein Anfall dann durch einen oder mehrere Faktoren, die von Mensch zu Mensch unterschiedlich sind:

  • Stress, aber auch die Entspannung nach einer Phase der Anspannung;
  • Müdigkeit und Veränderungen des Schlafrhythmus;
  • ausgelassene oder verschobene Mahlzeiten;
  • Alkohol und bestimmte Lebensmittel wie gereifter Käse;
  • hormonelle Veränderungen;
  • Flüssigkeitsmangel;
  • helles Licht, Lärm, bestimmte Gerüche oder Wetterumschwünge.

Warum Kräutertee trinken, wenn man unter Kopfschmerzen leidet?

Bei Migräne ist es ratsam, ausreichend zu trinken. Flüssigkeitsmangel kann die Beschwerden mitunter verstärken und zum Auftreten von Kopfschmerzen beitragen.

Ein Kräutertee erhöht Ihre Flüssigkeitszufuhr. Zugleich können Sie von den Eigenschaften bestimmter Pflanzen profitieren, die dafür bekannt sind, Entspannung oder das Verdauungswohlbefinden zu fördern. Schon die Zubereitung eines Aufgusses kann einen willkommenen Moment der Ruhe bieten, wenn die Schmerzen spürbar werden.

Bleiben wir jedoch realistisch: Ein Kräutertee behandelt oder heilt Migräne nicht. Er ist lediglich Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, um sich besser zu fühlen.

Unsere Top 5 der besten Kräutertees bei Migräne

Einige Pflanzen finden sich besonders häufig in Aufgüssen für Menschen, die zu Kopfschmerzen neigen.

Pfefferminztee

Sie ist wohl die bekannteste Pflanze zur Linderung von Beschwerden. Ihr frischer Duft vermittelt ein Gefühl von Leichtigkeit, und ihr kräftiger Geschmack hinterlässt eine besonders angenehme Frische im Mund. Ihr werden auch natürliche schmerzlindernde Eigenschaften zugeschrieben – deshalb gehört sie zu den beliebten Pflanzen für Aufgüsse bei Kopfschmerzen.

Doch das ist nicht alles: Pfefferminze unterstützt die Muskelentspannung und hilft, nervöse Anspannung abzubauen. Stress gehört schließlich zu den häufigsten Auslösern von Migräne. Sich eine Tasse Pfefferminztee zuzubereiten bedeutet, sich eine echte Pause zu gönnen, die helfen kann, Spannungskopfschmerzen vorzubeugen.

Genießen Sie ihn ganz nach Belieben heiß oder lauwarm.

Ingwertee

Ingwer wird häufig wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften und bei Verdauungsbeschwerden verwendet. Da Migräne manchmal mit Übelkeit einhergeht, wird diese Wurzel oft für Wohlfühlroutinen empfohlen. Ihr leicht würziger Geschmack verleiht dem Aufguss außerdem Charakter, und ein Spritzer Zitrone macht ihn noch köstlicher.

Kamillentee

Kamille wird traditionell zur Entspannung verwendet und ist eine gute Wahl, wenn Migräne bei Stress oder Müdigkeit auftritt – oder hormonell bedingt ist. Ihr milder, blumiger Geschmack lässt sich den ganzen Tag über genießen.

Melissentee

Zitronenmelisse ist eine aromatische Pflanze, die für ihre beruhigenden Eigenschaften bekannt ist und helfen kann, nervöse Anspannung zu verringern. Ihr zitroniger Duft ist in entspannenden Kräuteraufgüssen besonders beliebt. Sie können sie pur trinken oder für einen ausgewogenen Kräutertee mit Verbene und Kamille kombinieren.

Melissentee von kusmi tea

Verbenentee

Sie gehört oft zum Abendritual. Eisenkraut begeistert mit seinen feinen Aromen und seiner entspannenden Wirkung. Es ist eine gute Wahl für einen Aufguss, wenn man die Anspannung des Alltags hinter sich lassen möchte.

Migräne und Flüssigkeitszufuhr: ein oft unterschätzter Aspekt

Wenn sich eine Migräne ankündigt, sollten Sie besonders darauf achten, ausreichend zu trinken. Viele Fachleute gehen davon aus, dass eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr Müdigkeit und Beschwerden begünstigen kann.

Kräutertees haben mehrere Vorzüge:

  • Sie tragen zu Ihrer täglichen Flüssigkeitszufuhr bei.
  • Sie bringen Abwechslung zu stillem Wasser.
  • Sie haben etwas Wohltuendes an sich.
  • Sie lassen sich zu jeder Tageszeit trinken.

Um sie voll zu genießen, trinken Sie sie besser regelmäßig, statt eine große Menge auf einmal hinunterzustürzen.

Können auch Tees bei Migräne helfen?

Koffein ist in Tee und Mate enthalten und wirkt gefäßverengend: Es verengt die Blutgefäße, was helfen kann, leichte oder beginnende Kopfschmerzen zu lindern. Deshalb trinken manche Menschen gern schon bei den ersten Anzeichen einen Tee. Dabei ist es ratsam, Maß zu halten und die eigene Empfindlichkeit zu berücksichtigen.

Teinfreie Aufgüsse sind in der Regel eine gute Alternative, um eine übermäßige Anregung zu vermeiden.

Ergänzende Gewohnheiten zum Kräuterteetrinken

Aufgüsse allein können nicht alles bewirken. Auch einige Gewohnheiten können Ihnen helfen, sich besser zu fühlen:

  • Regelmäßiges Trinken ist nach wie vor wichtig.
  • Achten Sie auf einen regelmäßigen Schlafrhythmus.
  • Reduzieren Sie Stressquellen, wenn es möglich ist.

Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Manche Menschen erkennen bestimmte Auslöser: Alkohol, gereiften Käse oder ausgelassene Mahlzeiten.

Und schließlich kann es bei einer Migräneattacke guttun, sich für ein paar Minuten an einem ruhigen, abgedunkelten Ort hinzulegen.

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